
01 / 10Fips kommt mit
„Heute gehen wir zur Grippeimpfung“, sagt Mama und steckt die Impfpässe in ihre Tasche.
Mila nimmt ihren Stoffhasen Fips. „Du kommst mit. Dann können wir uns alles zusammen anschauen!“
Auch Opa kommt mit. Er möchte sich ebenfalls impfen lassen. Heute schnäuzt er sich allerdings öfter als sonst.

02 / 10Willkommen in der Ordination
Am Empfang begrüßt Eveline die Familie. „Hallo! Schön, dass ihr da seid.“
„Mama und ich werden heute geimpft“, erklärt Mila. „Und Opa eigentlich auch.“
Opa nickt. „Ich bin nur ein bisschen verkühlt.“
„Dann sagst du das gleich der Ärztin“, antwortet Eveline. „Sie schaut, wie es dir geht.“

03 / 10Wozu ist die Impfung gut?
Andrea begrüßt Mila und ihre Familie. „Bevor wir anfangen: Habt ihr Fragen?“
Mila hebt Fips hoch. „Wir wollen wissen, warum wir die Grippeimpfung brauchen.“
Andrea lächelt. „Die Grippe kann uns ziemlich krank machen. Die Impfung hilft deinem Körper, sich dagegen zu schützen.“
„Wie beim Üben?“, fragt Mila. „Genau. Dein Körper lernt dabei, die Grippeviren besser zu erkennen.“

04 / 10Opa braucht noch eine Pause
Zuerst schaut Andrea nach Opa. Sie fragt, wie er sich fühlt, untersucht ihn und misst seine Temperatur.
„Du hast auch Fieber“, sagt sie. „Deshalb verschieben wir deine Impfung, bis du wieder gesund bist.“
Mila schaut überrascht. „Darf man mit Schnupfen nicht geimpft werden?“
„Mit einem leichten Schnupfen geht das oft schon“, erklärt Andrea. „Aber Opa braucht heute erst einmal Ruhe.“
„Dann mache ich meine Impfung später“, sagt Opa.

05 / 10Mama macht den Anfang
Andrea spricht mit Mama, schaut in den Impfpass und klärt mit ihr die Fragen zur Impfung. Auch Mila wird vorher untersucht.
Dann krempelt Mama ihren Ärmel hoch. „Ich fange an“, sagt sie.
Mila schaut aufmerksam zu. Andrea erklärt, was sie macht, und impft Mama.
„Schon fertig?“, fragt Mila. Mama nickt. „Ja. Den kurzen Pieks habe ich gespürt.“

06 / 10Mila hat eine Frage
Jetzt ist Mila an der Reihe. Sie drückt Fips etwas fester an sich.
„Bekomme ich auch eine Spritze?“, fragt sie.
„Für dich passt die Grippeimpfung als Nasenspray“, erklärt Andrea. „Du bekommst einen kleinen Sprühstoß in jedes Nasenloch.“
„Und Mama bleibt bei mir?“
„Natürlich“, sagt Mama und setzt sich dicht neben sie. „Ich bin da.“

07 / 10Die kleine Mutpause
Andrea bereitet alles vor. Mila wird ganz still.
„Warte bitte noch“, sagt sie leise.
Andrea hält inne. „Wir haben noch Zeit.“
Mila kuschelt ihre Nase in Fips’ weiches Fell. Mama wartet mit ihr.
Nach einer Weile schaut Mila wieder auf. „Ich möchte auf die Sterne dort schauen.“
„Das machen wir“, sagt Mama.

08 / 10Zwei kleine Sprühstöße
Mila sitzt aufrecht und kuschelt Fips an sich. Mama bleibt ganz nah.
Andrea erklärt, was sie macht. Dann gibt sie einen kleinen Sprühstoß in das eine Nasenloch und einen in das andere.
„Fertig“, sagt Andrea.
„Das hat ein bisschen gekitzelt“, findet Mila.
Mama lächelt. „Und du hast uns gesagt, was du brauchst.“
Mila schaut Fips an. „Meine Nase war heute dran!“

09 / 10Ein Pflaster und ein neuer Termin
Die Familie bleibt noch eine Weile in der Ordination. Andrea erklärt Mama, worauf sie nach der Impfung achten soll.
Mama zeigt Mila ihr kleines Pflaster. „Du brauchst heute keines“, sagt sie. „Bei mir kam die Impfung durch die Nase“, antwortet Mila.
Opa lächelt. „Und ich hole meine Impfung nach, wenn ich wieder gesund bin.“
„Dann kannst du dir Fips ausborgen“, bietet Mila an. „Der kennt sich jetzt aus.“

10 / 10Mut kann auch leise sein
Zu Hause malt Mila zwei Sterne: einen für Mama und einen für sich. Daneben malt sie einen gemütlichen Polster für Opa.
„Damit du dich gut ausruhen kannst“, erklärt sie. Mama hängt das Bild an den Kühlschrank.
Mila flüstert ihrem Hasen ins Ohr: „Weißt du, Fips? Man darf aufgeregt sein. Und Fragen stellen. Und vor der Impfung eine kleine Pause brauchen.“
Dann setzt sie ihn neben ihre Buntstifte. „Heute haben wir beide viel gelernt.“